Coronar Slice 1 Coronar Slice 2 Coronar Slice 3 Coronar Slice 4 Coronar Slice 5 Coronar Slice 6 Coronar Slice 7 Coronar Slice 8 Coronar Slice 9 Coronar Slice 10 Coronar Slice 11 Coronar Slice 12 Coronar Slice 13


DICOM Worklist Server


Workflow Optimierung durch DICOM Worklists


Worklists dienen der Optimierung des Workflows innerhalb des Praxisbetriebs. Die manuelle Eingabe der Patientendaten an der Modalität ist zeitraubend, fehleranfällig und zudem überflüssig wenn alle Daten bereits vorher in der Praxissoftware gespeichert wurden. Es ist daher naheliegend eine gemeinsame Schnittstelle zwischen Praxissoftware und DICOM Modalität zu schaffen.

DICOM Modality Worklist Service Class


Um das Problem zu lösen stellt der DICOM Standard die Modality Worklist Service Class zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Mechanismus der den Netzwerkzugriff von DICOM fähigen Modalitäten auf Patientenlisten (Worklists) beschreibt. Die Modality Worklist Service Class des DICOM Standards definiert eine Serviceklasse auf Anwendungsebene, die den Zugriff auf Worklists ermöglicht. Eine Worklist ist die Struktur, die Informationen zu geplanten Abeitsschritten enthält. Die Informationen unterstützen den Bediener der Modalität bei der Ausführung des geplanten Untersuchungsauftrags.

Modality Worklist SOP Class
SOP Class Name
SOP Class UID
Modality Worklist Information Model - FIND
1.2.840.10008.5.1.4.31


Worklist Service für alle Modalitäten mit DICOM Interface


Der DICOM Worklist Server stellt die vom DICOM Standard spezifizierte Worklist Funktion im Netzwerk herstellerunabhängig zur Verfügung und ist das Bindeglied zwischen der Praxissoftware und den bilderzeugenden DICOM Modalitäten. Somit können alle Geräte angebunden werden die über ein DICOM Interface verfügen was bei modernen Modalitäten wie z.B. Ultraschallsystemen, MRT, CT oder digitalen Röntgensystemen in der Regel der Fall ist. Durch die automatische Übertragung der Stammdaten werden manuelle Eingaben an der Modalität überflüssig und die Gefahr von falschen Zuordnungen oder Verwechselungen minimiert.

Beliebige Praxissoftware um DICOM Worklist Funktion erweitern


Viele Praxisinformationssysteme verfügen entweder über gar kein DICOM Interface oder stellen dieses nur über hohe monatliche Lizenzgebühren zur Verfügung. Fast alle Systeme sind jedoch in der Lage GDT Dateien zu erzeugen und können somit an den DICOM Worklist Server angebunden werden. Die Praxissoftware wird um die DICOM Modality Worklist Funktion erweitert. GDT als standardisiertes und herstellerunabhängiges Dateiformat dient dabei als Schnittstelle zwischen Praxisinformationssystem und dem DICOM Worklist Server.

DICOM Worklist Workflow

DICOM Worklist Workflow



Die Kommunikation mit der Praxissoftware erfolgt über GDT Dateien


GDT Dateien sind einfach aufgebaute Textdateien. Der GDT Standard definiert 5 sogenannte Satzarten:


Eine GDT Datei besteht aus BDT-Zeilen die wiederum aus Zeilenlänge, Feldkennung, Feldinhalt sowie einer Markierung für das Zeilenende bestehen. Für die Kommunikation mit dem DICOM Worklist Server ist Satzart 6302 (Neue Untersuchung anfordern) relevant.

DICOM Worklist Server mit GDT und DICOM Schnittstelle


Das GDT File Interface des DICOM Worklist Servers ist frei konfigurierbar und kann variabel auf die Praxissoftware eingestellt werden. Der DICOM Worklist Server analysiert die von der Praxissoftware mit GDT Satzart 6302 übergebenen Dateien und speichert die daraus extrahierten Informationen in einer internen Datenbank. Über das DICOM Interface können die Modalitäten per DICOM Modality Worklist Query auf die Datenbank zugreifen und alle benötigten Informationen abrufen.

Beispiele für GDT Felder und der entsprechenden DICOM Äquivalente:

GDT Feldkennung
DICOM Tag
8410 Test-Ident Accession Number (0008,0050)
8491 Beauftragender / verantwortlicher ArztReferring Physician's Name (0008,0090)
3000 Patientennummer / PatientenkennungPatient´s ID (0010,0020)
3101 Name des PatientenPatient´s Name (0010,0010)
3102 Vorname des PatientenPatient´s Name (0010,0010)
3103 Geburtsdatum des PatientenPatient´s Birth Date (0010,0030)
3110 Geschlecht des PatientenPatient´s Sex (0010,0040)
3622 Größe des PatientenPatient´s Size (0010,1020)
3623 Gewicht des PatientenPatient´s Weight (0010,1030)
3626 Telefonnummer des PatientenPatient's Telephone Numbers(0010,2154)
3656 AllergienAllergies (0010,0020)
8409 Bezeichnung eines UntersuchungsgangsScheduled Procedure Step Description (0040,0007)
8510 SchwangerschaftPregnancy Status (0010,21C0)

GDT stellt jedoch nicht für alle DICOM Tags passende Felder bereit. In diesem Fall ist es möglich benutzerdefinierte GDT Felder anzulegen (Name der freien Kategorie 6330-6398 und Inhalt der freien Kategorie 6331-6399).

Frei konfigurierbare Zuordnung aller GDT Felder zu DICOM


Jedem DICOM Tag kann ein GDT Feld individuell zugeordnet werden. Soll der Inhalt automatisch berechnet werden, was z.B. bei Patient´s Age oder Accession Number sinnvoll ist, wird eine Null eingetragen.

GDT-DICOM Zuordnung

Modality Worklist Information Model Attributes


Der Modality Worklist Server unterstützt derzeit folgende DICOM Tags:

Beschreibung / Modul
Tag
Scheduled Procedure Step
Scheduled Procedure Step Sequence(0040,0100)
> Scheduled Station AE Title(0040,0001)
> Scheduled Procedure Step Start Date(0040,0002)
> Scheduled Procedure Step Start Time(0040,0003)
> Modality(0008,0060)
> Scheduled Performing Physician's Name(0040,0006)
> Scheduled Procedure Step Description(0040,0007)
> Scheduled Station Name(0040,0010)
> Scheduled Procedure Step Location(0040,0011)
> Pre-Medication(0040,0012)
> Scheduled Procedure Step ID(0040,0009)
> Requested Contrast Agent(0032,1070)
> Scheduled Procedure Step Status(0040,0020)
Barcode Value(2200,0005)
Requested Procedure
Requested Procedure ID(0040,1001)
Requested Procedure Description(0032,1060)
Study Instance UID(0020,000D)
Study Date(0008,0020)
Study Time(0008,0030)
Requested Procedure Priority(0040,1003)
Patient Transport Arrangements(0040,1004)
Imaging Service Request
Accession Number(0008,0050)
Requesting Physician(0032,1032)
Referring Physician's Name(0008,0090)
Visit Identification
Admission ID(0038,0010)
Institution Name(0008,0080)
Institution Address(0008,0081)
Visit Status
Current Patient Location(0038,0300)
Visit Admission
Referring Physician's Address(0008,0092)
Referring Physician's Telephone Numbers(0008,0094)
Patient Identification
Patient's Name(0010,0010)
Patient ID(0010,0020)
Other Patient IDs(0010,1000)
Issuer of Patient ID(0010,0021)
Other Patient Names(0010,1001)
Patient Demographic
Patient's Age(0010,1010)
Patient's Birth Date(0010,0030)
Patient's Sex(0010,0040)
Patient's Weight(0010,1030)
Patient's Size(0010,1020)
Patient's Address(0010,1040)
Patient's Telephone Numbers(0010,2154)
Patient Comments(0010,4000)
Responsible Person(0010,2297)
Patient Species Description(0010,2201)
Patient Breed Description(0010,2292)
Confidentiality constraint on patient data(0040,3001)
Patient Medical
Patient State(0038,0500)
Pregnancy Status(0010,21C0)
Medical Alerts(0010,2000)
Allergies(0010,2110)
Special Needs(0038,0050)
Last Menstrual Date(0010,21D0)
Patient's Sex Neutered(0010,2203)

Die Implementierung weiterer DICOM Tags auf Kundenanfrage ist jederzeit möglich.

Zuordnung der Modalität über Geräte- und verfahrensspezifisches Kennfeld 8402


Modalitäten werden in Form von DICOM Knoten im DICOM Worklist Server angelegt. Die Zuordnung der GDT Datensätze zu den jeweiligen DICOM Knoten (Modalitäten) erfolgt über das Geräte- und verfahrensspezifische Kennfeld mit Feldkennung 8402. So ist es seitens der Praxissoftware möglich unterschiedliche DICOM Modalitäten anzusteuern.


DICOM Netzwerk

Beispiel Netzwerk mit Modalitäten und Worklist Server


Liste DICOM Knoten

Liste der angelegten DICOM Knoten


Plattform


Windows / Windows Server



Das sagen unsere Kunden...




Logo Testimonial vetpraxis.de

"Nach diversen Tests zahlreicher anderer Applikationen, die allesamt unsere Anforderungen nicht zufriedenstellend lösen konnten, haben wir uns für den Einsatz des DICOM Modality Worklist Servers sowie des DICOM PACS Servers von Herrn Pauly entschieden. Beide Softwares überzeugen durch äußerst schlanken Code, der einen extrem stabilen und hochperformanten Betrieb gewährleistet. Herr Pauly hat für uns zahlreiche branchenspezifische Anpassungen an beiden Servern vorgenommen. Dabei wurde jeder unserer Wünsche absolut exakt nach unseren Vorgaben umgesetzt. Wir sind vollkommen begeistert, wie flexibel sich die Tools anpassen lassen und dass wirklich jedes einzelne Detail unserer sehr individuellen Anforderungen realisiert werden konnte. Die Änderungen wurden häufig noch taggleich und stets zu äußerst fairen Konditionen umgesetzt. Gleichzeitig verläuft die Kommunikation mit Herrn Pauly immer herausragend freundlich und sympathisch. Wir können die Softwarelösungen von Herrn Pauly nur wärmstens weiterempfehlen. Vielen, vielen Dank für die mehr als grandiose Zusammenarbeit!"

Benjamin Klauke
Tierarzt / Inhaber vetpraxis.de e.K.